Kamera – Mitarbeit bei ARTE Re:

„Johns Rückkehr nach Ghana – Ein Migrant sucht den Neuanfang“

Verfügbar bei arte.tv.

Viele afrikanische Flüchtlinge sind in Deutschland nur geduldet oder sogar illegal im Land, wie der Ghanaer John Nti. Migranten wie er leben oft im Schatten der Gesellschaft. Weil seine Träume sich hier nicht erfüllen, entscheidet sich John für die Rückkehr nach Ghana. Der deutsche Staat unterstützt ihn dabei mit Geld. Bekommt er die Chance auf einen Neuanfang?

John Nti wurde Anfang der 80er Jahre in der Küstenstadt Tema in Ghana geboren. Der tiefgläubige Christ und Vater zweier kleiner Kinder musste nach dem Tod seiner Mutter die Beerdigungskosten bezahlen. Dafür verkaufte er sein kleines Geschäft für Damenmode. Mit seinen letzten Ersparnissen kam er 2015 über die gefährliche Sahara-Route nach Libyen und dann mit dem Boot über das Mittelmeer bis nach Hamburg.

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Lost Places (Web-Doku)

Der Verfall und seine Geschichten

Veröffentlicht bei SPIEGEL TV.

Autor / Schnitt: Adrian Altmayer

Verlassene Krankenhäuser, Industrieanlagen, Bunker oder einfach nur Wohnhäuser – Orte, an denen das Leben pulsierte oder der ganz normale Alltag seinen Lauf nahm. Was wird aus diesen Orten, wenn Menschen sie verlassen haben?
Sogenannte Urban Explorer wie Jackieta und Fritz Meinecke suchen solche abenteuerlichen Plätze auf und erkunden die damit verbundenen Geschichten über Menschen und deren Schicksale. Ein dbate-Film von Adrian Altmayer.
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Drive-By (Web-Doku)

Rap im Rollstuhl

Veröffentlicht bei dbate.de

Autor / Schnitt: Adrian Altmayer

Nicolas Uhl sitzt wegen seiner Behinderung im Rollstuhl. Das hält ihn aber nicht davon ab, Musik zu machen und zum Beat zu nicken: Er nimmt euch mit auf ’nen Drive-By-Trip. Kaum noch kommen die großen US-Rapper heutzutage ohne Bling-Bling um den Hals und glänzende Grillz auf den Zähnen aus. Drive-By braucht kein Gold um sich von der Masse abzuheben. Hinter dem Künstlername verbirgt sich der Deutsch-Rapper Nicolas Uhl (27) aus Offenburg. Sein Markenzeichen ist sein Rollstuhl. „Ich seh‘ nicht aus wie der typische Rapper“ #Rap lebt davon, dass Künstler aus ihrer persönlichen Leben erzählen. Und das tut auch Drive-By. Mit Wortwitz und einer geballten Ladung Selbstironie rappt er in seinen Songs über seine Behinderung, dem Kleinwuchs. Wegen eines Gen-Defektes ist er an den Rollstuhl gebunden, doch Nico macht auch klar, dass ihn das beim Rappen überhaupt nicht einschränkt. Mit seiner Crew baut er Beats und feilt an seinen Texten. Im April 2018 erschien sein erstes Release: Sein Album „Roll to the Beat“. „Das passt ja auch ganz gut. Ich rolle schon immer zum Beat“, erzählt der hauptberufliche Inklusionsbeauftragte verschmitzt im Interview. Seine bevorzugte Richtung ist der Oldschool-Rap. In aller Munde Drive-Bys Talent ist auch bekannten Szenegrößen nicht entgangen. So konnte er bereits als Vorband von MoTrip vor ausverkauftem Haus das Publikum begeistern. Sogar international erntet Nico Respekt aus der Szene, wie wir in diversen Shoutout-Videos auf seinen Social-Media-Kanälen (https://www.instagram.com/drivebyrap/) bestaunen können. Ein Highlight sicherlich das Treffen mit Redman – ein US-amerikanischer Rapper aus dem weiteren Umfeld des legendären WuTang-Clans, der Drive-By damals zum #HipHop gebracht hat.

Drive-By auf YouTube: https://www.youtube.com/user/Nigggggggggggo/

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